Menorca ist klein und trügerisch: 216 Quadratkilometer, die größer wirken, weil sie sich alle halbe Stunde Fahrt verändern. Im Süden die Postkarte — weißer Sand und türkises Wasser zwischen Pinien. Im Norden eine andere Insel: dunkler Fels, Tramuntana-Wind und rötliche Buchten, in denen niemand ist. Dazwischen Trockenmauern, Kühe und Monumente, die dreitausend Jahre alt sind. Der Trick, sie zu genießen: nicht alles sehen wollen — wähle aus und geh langsam.
1. Die Buchten des Südens, die von der Postkarte
Macarella und Macarelleta, Cala Turqueta, Cala Mitjana, Son Saura. Das sind die Buchten von den Plakaten, und das zu Recht: feiner Sand, Pinien bis ans Ufer und ein Blau, das retuschiert wirkt. Der Haken sind Parkplatz und Menschenmengen: im Sommer füllen sie sich früh. Der Trick der Einheimischen: ganz früh hin, wenn das Wasser spiegelglatt ist, oder mit dem Boot kommen und dort anlanden, wo es keinen Weg gibt.
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Kajak- und Schnorchelausflug im Meeresschutzgebiet MenorcasVerfügbarkeit prüfen →2. Der wilde Norden, das andere Menorca
Ist der Süden das sanfte Menorca, so ist der Norden das mit Charakter. Cala Pregonda mit ihrem rötlichen Sand, Cavalleria mit Leuchtturm und Wind, Cala Tortuga, Fornells über seiner Bucht. Hier wechselt das Meer mit der Tramuntana die Laune, und die Strände haben etwas vom Ende der Welt. Von Fornells starten die Boote, die diese Küste so zeigen, wie man sie sehen sollte: vom Wasser aus, hinein in Höhlen und Buchten, die es an Land nicht gibt.
Traducción:
Schnellboot durch die Buchten des Nordens und das Meeresschutzgebiet MenorcasVerfügbarkeit prüfen →3. Ciutadella und Maó, die zwei Hauptstädte
Menorca hat zwei Städte und eine alte Rivalität. Ciutadella im Westen ist die herrschaftliche: gotische Kathedrale, Paläste aus goldenem Marès, schattige Gassen und ein Postkartenhafen für den Sonnenuntergang. Maó im Osten blickt auf einen der größten Naturhäfen der Welt, mit britischem Einschlag — von hier kamen der Gin und die Schiebefenster. Die eine zum Bummeln und Essen, die andere zum Segeln.
4. Menorca aus Stein: Taulas und Navetas
Nur wenige Orte der Welt haben die Vorgeschichte so griffbereit. Die Naveta des Tudons ist das älteste stehende Bauwerk Europas; die Taulas — jene T-förmigen Megalithen — gibt es nirgendwo sonst auf dem Planeten. Das ist das talayotische Menorca, heute Weltkulturerbe, und man erkundet es mit dem Auto zwischen Trockenmauern. Um die Ecken zu erreichen, die keine Karte zeigt, ist der Geländewagen der Weg.
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Menorca Premium: Ein exklusives Abenteuer im Land Rover Defender.Verfügbarkeit prüfen →5. Menorca zu Pferd und bei Sonnenuntergang
Das schwarze menorquinische Pferd, das beim Sant-Joan-Fest steigt, ist keine Postkartenfolklore: Es gehört zur Seele der Insel. Ein Stück des Camí de Cavalls auf seinem Rücken zu reiten, zwischen Wald und Meer, ist eines jener Dinge, die man nicht vergisst. Und zum Abschluss des Tages ein Segelboot oder Katamaran, der Fornells verlässt, wenn die Sonne über die Nordküste sinkt.
Sonnenuntergang auf einem Katamaran von FornellsVerfügbarkeit prüfen →6. Die menorquinische Tafel: Gin, Käse und Ruhe
Hier isst man langsam und gut. Mahón-Menorca-Käse mit Herkunftsschutz, in Höhlen gereift; Sobrassada, der Hummereintopf von Fornells, der ein Vermögen kostet und es wert ist, und Xoriguer-Gin, den man mit Limonade trinkt — die Pomada — bei den Festen. Eine Käseverkostung oder der Besuch einer Inselkellerei ist der Weg zu verstehen, warum hier niemand in Eile ist.
Visita guiada y degustación del queso D.O.P. Menorca en Sa RoquetaVerfügbarkeit prüfen →
Binitord, bodega con sabor a MenorcaVerfügbarkeit prüfen →Menorca erobert man nicht, man begleitet es. Buche im Sommer die Buchten per Boot und die Bootsausfahrten im Voraus, setz dich mindestens einmal aufs Pferd, iss einen Hummereintopf in Fornells mit Blick auf den Hafen, und heb dir eine Bucht für den letzten Tag auf, ohne es jemandem zu sagen. Du kommst wieder — alle kommen wieder.